Chronik des TV Sportfreunde 1921 Elten e. V.

Die Gründung

Turnverein „TV Sportfreunde“ Elten

Wie in jedem kleinen Landstädtchen, so regte sich auch seinerzeit hier bei einigen jungen Männern der Wunsch, ihren Körper durch Leibesübungen, Wandern, Spiel und Sport zu stählen und zu kräftigen. Im Dezember 1921 fanden sich deshalb sportlich gesinnte Männer auf Anregung des Herrn W. Diemer zu einer Besprechung zusammen. Ihre Arbeit wurde von Erfolg gekrönt, und sie riefen einen Turnklub ins Leben, der sich als höchstes Ziel die körperliche Ertüchtigung der Jugend steckte. Als Vorsitzender wurde Herr W. Diemer gewählt.

Dadurch, daß das frühere Lehrerseminar eine Turnhalle und 2 große Spielplätze zur Verfügung stellen konnte, war die Ausbildung der Turner gleich gesichert. Außerdem ging man auch zur Bildung einer Jugendabteilung über. Inzwischen wurde für den neu gegründeten Verein tüchtig geworben, und es stellten sich zahlreiche Turner zu den zweimal wöchentlich stattfindenden Turnabenden ein. Im Juni 1922 wurde der Verein auf Antrag des Vorsitzenden in den Rhein-Lippe-Gau der deutschen Turnerschaft aufgenommen. Jeden Monat fanden sich seine Mitglieder zu einer Versammlung ein, die stets in einem gemütlichen Plauderstündchen endete.

Am 6. August 1922 fand unter reger Beteiligung auswärtiger Turnvereine die Gründungsfeier des Turnvereins „Sportfreunde 1921“ statt. Ein festlicher Zug bewegte sich durch die geschmückten Straßen Eltens zum Festplatz, dem Turnplatz am Seminar. Hier wechselten nun Freiübungen, volkstümliches Turnen mit Höchstleistungen, Herren- und Damenturnen ab. Als Abschluß der Vorführung wurde den Zuschauern ein Stafettenlauf quer durch Elten geboten, dessen Sieger eine, von dem Turnverein „Sportfreunde 1921“ gestiftete Wanderplakette erhielt. Die Gründungsfeier war ein Volksfest unserer Eltener Bürger. Das schöne Ausklingen des Festes war für manche ein Ansporn, dem Verein beizutreten.

Am 10. September 1922 wurde den Eltener Turnern Gelegenheit gegeben, auf dem Gausportfest in Dinslaken ihre Fertigkeit zu zeigen, von wo manches Mitglied als Sieger heimkehren konnte.
Am 10. Dezember 1922 fand die erste Jahreshauptversammlung statt, und im Januar 1923 lud der Verein seine Mitglieder zu einem Winterfest ein. Neben turnerischen Vorführungen wurde das Theaterstück „Kolberg“ gegeben. Da dieses, wie es ja bei der Arbeit des rührigen Vorstandes nicht anders zu erwarten war, einen glänzenden Verlauf nahm, wurden von dem Rheingewinn 75000 M. der Rhein- und Ruhrhilfe überwiesen.

Durch die exakten, anmutigen Übungen der auswärtigen Damenriegen angeregt, beschlossen Sportliebende Eltenerinnen, dem Turnverein eine Damenabteilung anzugliedern, die als ihre Vertreterin in den Vorstand Frl. Maria Bongaerts wählte, und die unter der unermüdlichen Leitung des Herrn Diefenthäler häufig Beweise ihres Könnens ablegen konnte.

Eine besondere Ehre wurde dem Verein zuteil, als ihm im Juni 1923 das Gausportfest übertragen wurde. Mit großer Umsicht wurden die Vorbereitungen zu dem Feste getroffen, das am 30. Juni und 1. Juli stattfinden sollte. Zollkapelle und Eltener Musikverein sorgten für die musikalische Unterhaltung, und die Eltener Feuerwehr stellte sich auch anerkennender weise in den Dienst der Sache, so daß das Fest allen Erwartungen entsprechend einen guten Verlauf nahm.

Im Laufe des Sommers wurde eine Schwimm- und Badegelegenheit geschaffen, so daß die Turner auch dem Schwimmsport huldigen konnten.

Zum 13. deutschen Turnfest in München Juli 23 unternahmen 3 Turnerinnen und 8 Turner die weite Reise, um teilzunehmen an dem großen Fest, das unauslöschlich in ihren Turnerherzen fortbestehen wird.

Ferner wurden Wanderungen in die engere und weitere Umgebung unternommen: So nach Anholt, Montferland, Arnheim, Rees, Empel. Die Jugendabteilung machte mit ihrem Jugendwart eine Sauerlandfahrt, von der alle Teilnehmer begeistert heimkehrten.

Es bildete sich auch eine Gesangsabteilung, die durch ihre musikalischen Leistungen manchen Abend verschönern half. Um sie, wie überhaupt um den ganzen Turnverein hat sich Herr Woelki große Verdienste erworben.

Als im Juni 1924 das Gausportfest stattfand, gingen aus dem Wettbewerb 14 Eltener Turner als Sieger hervor. Auch in unserer Nachbargemeinde Hüthum fand im August des vorigen Jahres das Gauturnfest statt, wozu selbstverständlich auch Elten seine Mannen stellte. Welch große Fortschritte die Turner gemacht hatten, zeigt, daß sie als erste Sieger im Musterriegenturnen am Reck hervorgingen.

Zu Weihnachten rief der Turnverein seine Mitglieder und deren Angehörige zu einer eindrucksvollen Weihnachtsfeier verbunden mit Bescherung und Verlosung zusammen.

Im Dezember 1924 fand eine Neuwahl des Vorstandes statt. Turnbruder Heinrich Robbers wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt. Dem ehemaligen Vorsitzenden W. Diemer sei an dieser Stelle für seine große Mühe und Arbeit um den Verein, den er gründete, besonders gedankt.

Auch in diesem Jahre rief ein Weihnachtsfest alle Mitglieder bei Dieker zusammen. Der Abend mit Gesang, Weihnachtsmann, lichterhelltem Tannenbaum, Verlosung und gemütlichem Beisammensein half manchem für einige Stunden über den grauen Alltag fort.

Das Turnen wurde fleißig geübt, und am Elternabend im Januar 1925 sah man viele mustergültige, anmutige, kraftvolle Leistungen sowohl der Turnerinnen wie auch der Turner. Dem Verein gehören jetzt ca. 200 Mitglieder an. Möge der Verein stets vom Geiste Jahns beseelt, dem Wahlspruch treu bleiben:

„Frisch, fromm, fröhlich, frei.“

Kurz-Chronik

Das Vereinsleben 1957 – 1996

– von S. Assmann –

Leider wurden für die Zeiten nach diesem Bericht bis zur Neugründung nach dem Krieg keine Schriftunterlagen mehr gefunden. Deshalb sei die jüngere Zeit hier kurz zusammengefasst:

1957

Neugründung des durch die Kriegs- und Nachkriegswirren daniederf8\liegenden TV 1921 Elten. Der erste Vorsitzende ist Johann Roelevink.

Genehmigung zur Nutzung der Schulturnhalle gegen Gebühr durch den Landdrost Dr. A. Blauuboer.

Das Angebot beschränkt sich zunächst auf Geräteturnen (PaulHeinrichsbauer / Willi Derksen) und Gymnastik (Else Hüsken).

Als Vereinslokal wird die Gaststätte „Zum Schwan“ ausgewählt.

1958

Obwohl unter niederländischer Verwaltung stehend, tritt der TV Elten dem „Deutschen Turnerbund“ bei.

Mit Unterstützung durch den „TuS 08 Hüthum“ wird nach und nach eine leistungsstarke Turnriege aufgebaut.

1959

Der TV 21 Elten gestaltet einen Turnwerbeabend, der große Beachtung findet.

1960 / 1961

Eine Leichtathletikabteilung wird aufgebaut. Initiator ist der Pressewart und spätere Vorsitzende F.J. Gabriel.

Volkstanz und Gesang unter der Leitung von Joachim Wenzel kann durchschnittlich 30 – 40 Teilnehmer begeistern.

Der Verein hat 1961 ungefähr 200 Mitglieder.

1962

Die Leichtathleten gewinnen einen Vergleichskampf gegen TuS 08 Hüthum auf dem Sportplatz des Staatl. Gymnasiums in Emmerich. Sie sind auch bei den Kreismeisterschaften erfolgreich: In der Jugend B wird Werner Derksen Kreismeister im Speerwurf, bei der Jugend A wird Hermann Roers Vizemeister über 800m und Frans Bos ebenfalls Vizemeister über 1500m.

1963 – 1967

Trotz aller Anstrengungen des Vorsitzenden Viktor Henneke, geht es mit dem TV bergab.

Der Volkstanz ist nicht mehr zeitgemäß, die Leichtathleten leiden unter fehlenden Trainingsmöglichkeiten und auch das Geräteturnen geht zurück.

Lediglich das „Jedermann-Turnen“, das sich überwiegend an die Frauengruppe richtet, erfreut sich eines regen Zulaufs.

Das Absinken der Mitgliederzahl auf nahezu 100, kann diese Gruppe jedoch nicht verhindern.

1968

Ganze 15 Mitglieder wählen auf der Jahreshauptversammlung Franz Josef Gabriel zum neuen Vorsitzenden.

Eine Feldhandballabteilung entsteht aus einer Wette unter Zollkollegen und sollte in den nächsten Jahren das Vereinsleben stark prägen.

1969

Auf der Basis des Frauenturnens und des Feldhandballs, wo die Mannschaft, häufig verstärkt durch befreundete Zollbeamte, nur Freundschaftsspiele bestreitet, wird das Fundament für den neuen TV Elten aufgebaut.

1970

Der Feldhandball kommt aus der Mode, und die Handballer des TV wechseln zum Hallen- oder Kleinfeldhandball. Im ersten Hallenspiel gegen die Vertretung des ETV gibt es die erwartete klare Niederlage von 4:23, die nicht die letzte bleiben sollte.

1971

Im Jahr des 50. Bestehens zählt der TV Elten bereits wieder 252 Mitglieder.

Das Jubiläum wird unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters, Walter Hövelmann mit einer bunten Sportveranstaltung und einem festlichen Tanzabend begangen.

Einige weibliche Mitglieder, die sich zunächst für den Handballsport interessierten, erkennen, daß Volleyball für sie passender ist und gründen eine Volleyballmannschaft.

1972

Eine Handball-B-Jugendmannschaft wird formiert.

1973

Eine Gruppe farbiger Sportler aus England ist zu Gast beim TV Elten und verbringt eine Woche bei Eltener Familien. Der sportliche Vergleich mit den Eltenern fällt katastrophal aus.

Franz Josef Gabriel muß wegen Umzugs nach Düsseldorf den Vorsitz abgeben, und Siegfried Assmann wird 1. Vorsitzender.

Wegen mangelnder Mannschaftsstärke – viele Handballer stehen aus beruflichen Gründen (Versetzung, Ausbildung, Studium) nicht mehr zur Verfügung – wird die Herrenmannschaft aufgelöst und in einer Spielgemeinschaft mit dem ETV weitergeführt, die jedoch nur ein Jahr lang bestehen wird.

Die gemischte Jedermann-Sportgruppe wird gegründet.

1974

Die Volleyballdamen und die Handballjugend starten zu einem Gegenbesuch nach London.

Der TV Elten veranstaltet Turn-Vereinsmeisterschaften im Gerätevierkampf und nimmt in der gleichen Disziplin an den Kreismeisterschaften teil.

Wachsende Teilnahme und Erfolge an Turn- und Leichtathletikwettkämpfen ermutigen den TV, bei der Gemeinde den Antrag auf Errichtung einer Mehrzweckhalle und leichtathletischer Anlagen zu stellen.

150 Kinder und Jugendliche nehmen an den LA-Vereinsmeisterschaften teil.

Die Vereinszeitschrift „TV aktuell“ wird erstmals herausgegeben und wird in regelmäßigen Abständen bis 1992 erscheinen.

1975

Eine Handball-C-Jugend wird gebildet.

Die Volleyballdamen beteiligen sich erstmals an Meisterschaften; eine weibliche Jugendmannschaft wird ins Leben gerufen.

Der TV Elten tritt dem Stadtverband für Leibesübungen Emmerich e.V. bei.

1976

TV Elten eröffnet den ersten Lauftreff der Region unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Franz Wolters, der auch später häufig auf der Eltener Laufstrecke anzutreffen ist und Ehrenmitglied des TV Elten wird.

Aus dem „Speckbrett-Tennis“, hin und wieder gespielt in der Jedermann-Gruppe, entwickelt sich zum ersten Mal der Gedanke, eine Tennisabteilung zu gründen (aus „TV aktuell“ Ausgabe IV/76).

Die 1. Volleyball-Damenmannschaft steigt in die Bezirksliga auf.

1977

Die Handball-B-Jugend wird 2. Kreismeister, nachdem die Mannschaft siegreich aus der Gruppe Nord hervorgegangen war.

Im Volleyball steigt die 2. Damenmannschaft in die Bezirksliga auf, gleichzeitig muß die 1. Mannschaft zurück in die Kreisliga.

Mit dem „1. Int. Volkslauf“ wird vom TV Elten eine neue Veranstaltung ins Leben gerufen, die bis heute Bestand hat.

1978

Der TV Elten bietet zum ersten Mal im Rahmen des Bildungswerks des LSB in der Altentagesstätte einen Gymnastikkurs für ältere Bürger an, der sich bis heute gehalten hat.

98 Sportler(innen) bewerben sich um den Titel eines Vereinsmeisters im LA-Dreikampf.

Die Laufstrecke wird geändert, so daß ihre Bewältigung etwa eine Stunde benötigt.

Irene Tenbrink und Luisa van Lier belegen beim Deutschen Turnfest in Hannover ausgezeichnete Plätze; unter 507 Teilnehmerinnen belegt I.T. den 10. Platz, das bedeutet Platz 3 für den Bereich des RTB.

Die Volleyballer des TV Elten erringen 3 Stadtmeistertitel.

Die Handball-Jugend B spielt eine hervorragende Saison mit 24:4 Punkten und 354:174 Toren.

1979

Die jährliche Götzwanderung führt 152 Mitglieder in drei Bussen zum RTB nach Bergisch-Gladbach, wo sie bei strömenden Regen an einer Sternwanderung teilnehmen.

Die Handball-Jugend, jetzt als A-Jugend startend, belegt beim Peter-Minuit-Turnier in Wesel einen hervorragenden 3. Platz.

Einige Schüler(innen) des TV nehmen an einer vom Turngau veranstalteten Ferienfreizeit in Hinterglemm teil.

Der 3. Volkslauf/-wandern wird von 177 Teilnehmern „unter die Sohlen genommen“.

Bei den LA-Stadtmeisterschaften erringen Sportler des TV Elten insgesamt 5 Titel, 3 zweite und 5 dritte Plätze.

1980

Die Volleyball-Damenmannschaft steigt erneut in die Bezirksliga auf. Drei Titel werden wiederum bei den Stadtmeisterschaften errungen.

84 Aktive beteiligen sich an den LA-Vereinsmeisterschaften.

Im Rahmen des Bildungswerks des LSB wird ein weiterer Kurs für Nichtmitglieder angeboten: „Einführung in den Ausdauersport I“.

Nach ausgeglichenen Leistungen in der Meisterschaft wird mit der A-Jugend die letzte Handballmannschaft des TV Elten in aller Stille aufgelöst.

Erste Gespräche zur Gründung einer Tennisabteilung finden statt.

1981

Im Oktober wird mit den Erdarbeiten für die neue Tennisanlage begonnen.

Der TV 21 Elten öffnet sich im Rahmen des Bildungswerks des Landessportbunds für Nichtmitglieder: Verschiedene Kurse werden angeboten.

Bei den Stadtmeisterschaften im Volleyball erringt der TV Elten zwei Titel.

1982

Bei den Stadtmeisterschaften im Volleyball erringt der TV Elten 3 von 4 Titeln.

Die Eröffnung der Tennisplätze findet am 30./31. Mai statt. Der TV 21 ist stolz darauf, daß neben den 3 normalen Plätzen auch ein sog. „Babyplatz“ für den Nachwuchs und ein Spielplatz für die Allerkleinsten vorhanden sind.

1983

Am 1.Januar zählt der TV 21 Elten 447 Mitglieder.

Am 18. Juni wird das Clubhaus feierlich eingeweiht. 4000 Stunden Eigenleistung haben das Finanzierungsloch aufgefangen. Die Tennisabteilung zählt inzwischen 120 Aktive.

Bei den Stadtmeisterschaften im Volleyball werden die Titel im Mixed und bei den Männern errungen; die Damen belegen Platz 2.

Der Pole Lucjan Monsior, als Besucher des Lehrerseminars in Emmerich vorübergehend Mitglied des TV ELten, übernimmt als Spielertrainer die Volleyballmannschaft der Männer und führt sie in die Bezirksklasse.

Am Volkslauf, traditionell am 2. Sonntag im September, nehmen 149 Läufer und Wanderer teil.

Nikolausfeier im Zeichen olympischer Ringe

Anläßlich der Nikolausfeier, die wie immer durch Beiträge aller Turngruppen gestaltet wird, kann der Vorsitzende 62 Sportabzeichen verleihen.

1984

Die Mitgliederzahl ist auf 488, davon 270 Jugendliche, gestiegen.

Erstmals werden Tennismannschaften zu den Meisterschaftsspielen gemeldet: 2 Herren-, 1 Damen-, sowie je 1 Junioren- und Juniorinnenmannschaft. Die 1. Herrenmannschaft schafft auf Anhieb den Aufstieg.

Eine 2. Männermannschaft wird zu den Volleyballmeisterschaften gemeldet.

Aufwärmen vor den Leichtathletikwettbewerben

Die gemischte Turnriege, auch „Jedermannturnen“ genannt, unter Leitung von Siggi Assmann, legt – mangels Interesse am Geräteturnen – ihren Schwerpunkt auf Hobby-Volleyball.

69 Teilnehmer bewerben sich um die Vereinstitel in der Leichtathletik, eine Vereinsmeisterschaft, die von der Abteilungsleiterin Edith Wüstkamp mit gewohnt leichter Hand organisiert wird.

Der Emmericher Stefan Woytowicz erzielt beim Volkslauf am 9. September eine neue Rekordzeit von 26,34 min über die 8.400 m. Bei den weiblichen Teilnehmern läuft Nicole Woocker vom ETV die phantastische Zeit von 32,26 min.

Unter der fachkundigen Leitung von Heinz Gabriel, der dabei auch so manches „Dööntje“ erzählen kann, wird an jedem ersten Sonntag im Monat eine Wanderung angeboten, die im Sommer auch als Radwanderung durchgeführt wird.

Bei der traditionellen Nikolausfeier kann der Vorsitzende 49 Sportabzeichen verleihen; Irene Tenbrink erringt zum 25. Mal Gold.

1985

Else Kathmann wird als 500. Mitglied begrüßt.

Geschäftsführung und Mitgliederverwaltung werden getrennt; die Geschäftsführung übernimmt Ute Kock, die Mitgliederverwaltung Alwine Gabriel. Karin Assmann löst Heinz Gabriel als Schatzmeister ab. Gusty Brenger übernimmt als stellvertretende Vorsitzende zusätzlich die Aufgaben der Pressewartin vom Vorsitzenden.

Mit Uwe Krause an der Spitze wird ein erneuter Versuch unternommen, die Leichtathletik zu beleben.

Dieter Mentel tritt die Nachfolge von Irene Tenbrink in der Volleyballabteilung an. Irene, die von Beginn an der Motor der Volleyballdamen war, möchte diesen Sport nur noch mit einer Hobbymannschaft betreiben.

Der neue Abteilungsleiter überredet die immer noch in der Bezirksklasse spielende Herrenmannschaft zum Übertritt zum TuS Hüthum. Die restlichen Männer um Gregor Tück bleiben dem Verein treu und starten mit einer gemischten Hobbygruppe. Die Damen-Mannschaft erreicht das Pokalfinale des Volleyballkreises Kleve und steigt erneut in die Bezirksklasse auf. Sie muß jedoch leider zurückgezogen werden, da nach dem Ausscheiden von Irene nicht genug Spielerpotential vorhanden ist. Die Damen schließen sich größtenteils der Hobbygruppe an.

Zu den Tennis-Medenspielen werden 3 Mannschaften gemeldet, 2 Herren- und 1 Damenteam. Die 1. Herrenmannschaft steigt erneut auf.

63 Mitglieder beteiligen sich an den leichtathletischen Mehrkampfmeisterschaften, die auf dem Sportplatz der Fortuna in Elten stattfinden.

Am 31. August veranstaltet der TV Elten das Gaualterstreffen des Turngaus Oberhausen-Bocholt. Ein dickes Lob vom Alterswart des Turngaues für den Ausrichter steht am Ende einer gelungenen Veranstaltung.

Weitere Kurse unter dem Motto „ Einführung in den Langstreckenlauf“ für Anfänger und Fortgeschrittene werden im Rahmen des Bildungswerks angeboten.

Karlheinz Wüstkamp übernimmt die Läufergruppe, die sich aus dem Lauftreff entwickelt hat, und arbeitet auf den Halbmarathon hin.

Unter 140 Teilnehmern verbessert Stefan Woytowicz seine eigene Bestzeit beim Volkslauf auf 25,48 min.

46 Sportabzeichen werden in diesem Jahr errungen.

Das neue Gefühl eines eigenen Clubhauses verführt dazu, es auch zu vereinnahmen. Nikolausfeiern der verschiedenen Abteilungen bzw. Gruppen finden im Clubhaus statt. Ein Bastelnachmittag für die Mädchen wird von Gerda Peelen geleitet.

Wilfried Klein löst Freddy Stokman als Leiter der Tennisabteilung ab. Michael Zdebel wird als Spielertrainer gewonnen.

1986

Es werden wieder 2 Herren- und eine Damenmannschaft zu den Tennisbezirksmeisterschaften gemeldet, und wieder steigt die 1. Herrenmannschaft auf. Durch eine Aktion gebührenfreier Aufnahme wächst die Mitgliederzahl in der Tennisabteilung auf 240.

Zum ersten Mal veranstaltet der TV Elten eine Fahrradrallye – offen für Jedermann – , an der 44 Personen teilnehmen. Der Reinerlös wird der „Dritte Welt Aktion Tansania e.V.“ zur Verfügung gestellt.

Zum ersten Mal auch wird ein Spieletag für die ganze Familie, unabhängig von der Vereinsmitgliedschaft an der Grillhütte veranstaltet.

Die monatlichen Wanderungen bzw. Radwanderungen erfreuen sich großer Beliebtheit und haben sogar auch Stammgäste aus den benachbarten Niederlanden gewonnen.

Der 10. Grenzlauf, wie der Volkslauf inzwischen heißt, feiert ein trauriges Jubiläum. Nur 104 Starter belohnen die vielen Mühen des Veranstalters.

Dafür sind wieder 57 Sportabzeichenabsolventen erfolgreich.

1987

Am 1.1.1987 hat der TV 21 Elten 590 Mitglieder und avanciert damit zum größten Verein in Elten.

Die Götzwanderung am Himmelfahrtstag führt diesmal mit dem Bus in die Anholter Schweiz. Die Beteiligung ist so stark wie schon lange nicht mehr.

Erstmals meldet TV 21 eine Jungseniorenmannschaft zu den Tennisbezirksmeisterschaften. Das erste Herrenteam steigt zum 4. Mal in Folge auf.

Irene Tenbrink eröffnet im i-Punkt in Kleve die erste Rehabilitationssportgruppe „Sport in der Krebsnachsorge“. Der TV 21 Elten übernimmt die Trägerschaft.

Spielnachmittag im Clubheim

40 Sportabzeichen kann der Vorsitzende bei einem geselligen Abend der Sportabzeichengruppe verleihen.

Im Clubhaus finden Bastel- und Spielnachmittage statt.

1988

Der Rekord ist erreicht. Der TV Elten zählt 633 Mitglieder, davon gehören 201 der Tennisabteilung an.

Alwine Gabriel übernimmt wieder die Funktion der 2. Vorsitzenden.

Um die Jugend kümmert sich Bruno van Stuyvenberg.

In der Tennisabteilung treten Christian Lindgens und Dieter Kaal als „Gespann“ die Nachfolge von Wilfried Klein an. Als neuer Trainer für den ausgetretenen Michael Zdebel wird Ad Rutgers verpflichtet. Josef Jansen und Christian Ohm kurbeln die Jugendarbeit an, so daß wieder eine Jugendmannschaft gemeldet werden kann. 3 Mannschaften steigen auf: 2. Herren, Junioren und die 1. Herren zum 5. Mal in Folge.

Als weitere Trainingsmöglichkeit für Wartende oder Spieler ohne Partner wird eine Tenniswand errichtet.

Trotz der rückläufigen Entwicklung in der Leichtathletik bewerben sich 61 Teilnehmer bei Vereinsmeisterschaften im Mehrkampf um den Titel.

Die Volleyball-Damenmannschaft wird Kreispokalsieger der Hobbymannschaften.

Irene Tenbrink richtet eine zweite Sportgruppe in der Krebsnachsorge in Goch ein und bietet für Landfrauen in Kleve Gym-nastik und Wassergymnastik an. Alle Teilnehmer werden Mitglieder des TV Elten.

Wegen der gestiegenen Ansprüche reichen die dürftigen Sport-stätten in Elten nicht mehr aus. Die Folge davon ist ein drastischer Rückgang bei den Leichtathleten.

54 Teilnehmer an der Fahrradrallye sorgen für eine lockere Atmosphäre am Clubhaus und eine weitere Unterstützung der „Dritte Welt Aktion“.

Mit dem 12. Grenzlauf, der diesmal mit 146 Teilnehmern wieder besser besucht war, endet das Sommerprogramm des TV 21, dessen Erlös von 380,00 DM der „Aktion Außenanlage Altenheim“ zur Verfügung gestellt wird.

Das Winterfest – als Kostümfest im Vorgriff auf die närrische Zeit, veranstaltet von der Tennisabteilung im Clubhaus der „Fortunen“ – ist ein voller Erfolg.

Die Nachtwanderung mit Heinz Gabriel erfreut sich großer Beliebtheit – auch, weil sie regelmäßig mit einem gemütlichen Ausklang im Clubhaus endet.

1989

Schreckensmeldung: Die Mitgliederzahl sinkt drastisch auf 569, überwiegend auf einen Rückgang in der Tennisabteilung zurückzuführen: Erfreulich jedoch, 40 % der Mitglieder sind unter 18 Jahren.

Helmut Daubner übernimmt die Geschäftsführung, Heiner Scholten die Aufgaben des Jugendwarts.

Im Clubhaus finden Skat-, Doppelkopf- und Rommé-Turniere statt.

Für die Tennismedenspiele werden 5 Mannschaften gemeldet: 1. und 2. Herren, Damen, Jungsenioren, Junioren und Juniorinnen.

Die Damen, Juniorinnen und Junioren schaffen den Aufstieg, doch bei den Juniorinnen macht sich bereits Nachwuchsmangel bemerkbar.

Der Kinderspielplatz an der Tennisanlage wird mit neuen Spielgeräten ausgestattet.

Familien-/Grill- und Spielfest.

Peter Barg darf stolz sein auf seine Volleyballabteilung: Die Damenmannschaft verteidigt den Kreispokal und wird – ebenso wie die Mixed-Mannschaft – Tabellen-zweite.

Die Teilnehmerzahlen bei verschiedenen Veranstaltungen frustrieren den Veranstalter:

VM im leichtathletischen Mehrkampf: 41

Fahrradrallye: 30

13. Grenzlauf: 78

Anders bei der Spiel- und Grillfete (Familienfest), an der 50 Personen teilnehmen.

Das Winterfest – veranstaltet von der Tennisabteilung und diesmal nicht als Kostümfest konzipiert – findet wegen der geringeren Beteiligung in unserem Clubhaus statt, ist aber deshalb nicht weniger erfolgreich als im letzten Jahr.

Die Jugendleiter Heiner Scholten und Josef Jansen, unterstützt von den ÜL Edith Wüstkamp und Gerda Peelen, sowie den Müttern Monika van Elk und Margret Scholten fahren mit zwei Kindergruppen ins Freizeitlager auf dem Fingerhutshof.

1990

Erleichterung: Die Mitgliederzahl ist wieder auf 607 gestiegen, Sorgenkind bleibt aber die Tennisabteilung, die bei 189 Mitgliedern stagniert.

Die mit Euphorie begonnene Gründung einer Judoabteilung scheitert an fehlenden Hallenstunden und mangelnder Lagerkapazität für die erforderlichen Matten.

Willy Rosendahl startet einen weiteren Versuch, die Leichtathletik neu zu beleben. Nur noch 30 Mitglieder nehmen an den Vereinsmeisterschaften teil.

Ein Osterfeuer mit Eiersuchen an der Tennisanlage findet trotz des schlechten Wetters Anklang.

Von den 5 gemeldeten Mannschaften zu den Medenspielen dürfen 3 den Aufstieg feiern: Die Damen erneut (in die A-Klasse), die 1. Herren zum 6. Mal (in die B-Klasse) und die Junioren zum 3. Mal hintereinander; leider abgestiegen sind dagegen die Jungsenioren und Herren 2.

Das 1. „Siggi-Rohra-Turnier“ für Jungsenioren(seniorinnen) ist ein voller Erfolg und wird zum festen Bestandteil und Höhepunkt der Tennissaison.

Petra Mies übernimmt die Leitung der Volleyball-Hobbyspielerinnen. Die Mixed-Mannschaft unter Peter Barg leidet unter Teilnehmermangel. Karlheinz Wüstkamp muß seine Volleyball-Jugendgruppe aus beruflichen Gründen abgeben.

Zum ersten Mal veranstaltet der TV Elten einen Minitriathlon für Jugendliche (200 m Schwimmen, 5 km Radfahren, 1,5 km Laufen). Wegen der organisatorischen Probleme, vor allem beim Schwimmwettbewerb am Kiebitzsee, ist es nur eine Test-Veranstaltung für Mitglieder, die allen Spaß gemacht hat.

Die Fahrradrallye erfreut sich wieder gestiegener Beliebtheit, 53 Teilnehmer sind zu verzeichnen.

Auch der 14. Grenzlauf ist mit 94 Teilnehmern wieder etwas besser besetzt.

Das dritte Winterfest muß leider von der Tennisabteilung mangels ausreichender Beteiligung abgesagt werden.

Kindergruppe mit Betreuern im Schnee des Centerparks
39 Mädchen und Jungen erleben einen ereignisreichen Tag mit dem Jugendwart im Centerpark „Het Heijderbos“.
Zum ersten Mal findet eine Nikolausfeier am Grillplatz mit Lagerfeuer statt.

Nikolausfeier an der bunt beleuchteten Grillhütte.

1991

Der Mitgliederbestand hat sich leicht auf 612 erhöht.

Die Volleyball-Mixed Gruppe von Peter Barg muß leider wegen zu geringer Beteiligung aufgelöst werden.

Werner Hallmann und Jürgen Wennekers lösen Christian Lindgens und Dieter Kaal in der Führung der Tennisabteilung ab; Hans Sterbenk wird Sport- und Hobbywart, Christian Ohm Jugendwart.

Die Jungsenioren schaffen den direkten Wiederaufstieg in die C-Klasse, die 1. Herren ist nach dem 7. Aufstieg in der A-Klasse. Auch die 2. Herrenmannschaft darf sich diesmal über den Aufstieg freuen.

Mit 36 Meldungen erreicht die Vereinsmeisterschaft im Mehrkampf der Leichtathletik einen neuen Tiefpunkt.

Die Fahrradrallye erfüllt mit 50 Teilnehmern die Erwartungen.

Der 2. Mini-Triathlon, immer noch nicht über unsere Vereinsgrenzen publiziert, führt wegen der unzumutbaren Zustände am Kiebitzsee zu heißen Diskussionen um seine Fortsetzung.

Volkslauf; Schüler vor dem Start
Toni Berndsen übernimmt von Karlheinz Wüstkamp die Läufergruppe. Bei 13 verschiedenen Starts im In- und Ausland belegen Eltener Läufer(innen) 13 erste, 9 zweite, 2 dritte, 2 vierte und 4 fünfte Plätze.Erstmals wird beim 15. Grenzlauf, an dem 107 Teilnehmer an den Start gehen, eine Schülerstrecke von 1,9 km angeboten.

Ein Foto- und Malwettbewerb unter dem Motto „Sport und Umwelt“ findet leider so gut wie keine Resonanz.

Ebenso ergeht es dem vereinsinternen „Modernen Dreikampf“, bestehend aus Tennis, Volleyball und Waldlauf.

Das Clubhaus erhält eine neue, „professionelle“ Einrichtung.

Das Angebot des Wanderwartes wird nicht mehr angenommen, dennoch wird vorläufig daran festgehalten.

1992

Die Mitgliederzahl ist leider wieder gesunken; 571 Mitglieder zählt der TV am 1.1.1992.

Die Mitgliederverwaltung und Kassenführung geht auf Willi Rosendahl über. Der TV kauft eine eigene EDV-Anlage und Programme für Mitgliederverwaltung und Buchführung.

Thomas Bratke übernimmt die Hobbyvolleyball-Mixed Gruppe in Elten von Siggi Assmann. Klaus Daams trainiert den Volleyballnachwuchs.

Die Tennisabteilung feiert ihr 10jähriges Bestehen. Werner Hallmann tritt als Abteilungsleiter zurück, Jürgen Wennekers führt allein die Geschäfte fort.

Mit Hans-Jürgen Strieck im Einzel und zusammen mit Harald Frericks im Doppel gehen die beiden wichtigsten Titel der Emmericher Tennis-Stadtmeisterschaften nach Elten.

Der Babyplatz erhält einen Kunstrasen und Netzpfosten, die auch andere Sportarten, wie Volleyball, Badminton oder Fußballtennis erlauben.

Der Ausbau einer kleinen Küche und der Bau einer überdachten Tribüne in Höhe des ersten Platzes zeugen von der Innovations- und Spendierfreudigkeit des Abteilungsleiters.

Er macht auch vor dem Plan einer Tennishalle nicht halt, der jedoch – wegen zweier gleichzeitig bekannt gewordenen Absichten in Emmerich – nicht weiterverfolgt wird.

Zum 10. Mal steigt die 1. Tennis-Herrenmannschaft auf und spielt nun in der Bezirksliga.

Die Leichtathletik schwankt zwischen Höhen und Tiefen: Während wieder nur 37 Mitglieder den Kampf um die Vereinsmeisterschaften aufnahmen, sind bei Kreis-Meisterschaften und Laufwettbewerben, bedingt durch die Leistungen einzelner Leistungsträger große Erfolge zu verzeichnen. So erringt Carolin van Embden 3 Kreismeistertitel und steht bei 12 von 14 Starts auf dem höchsten Siegertreppchen; Vater Dieter, Karin Hoolmann und ihre Mutter Marianne vervollständigen das erfolgreiche Quartett.

Toni Berndsen gibt dem Volkslauf neue Impulse. Neben den bereits im Vorjahr eingeführten Pokalen, sind die Strecken neu vermessen und in 2, 5 und 10 km eingeteilt worden. Am 16. Grenzlauf sind 177 Teilnehmer am Start.

1993

Der Mitgliederbestand ist weiter rückläufig; „nur“ noch 550 gehören dem TV 21 an. Heinz Gabriel wird Nachfolger seiner Frau in der Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden.

Aus privaten Gründen kann sich W. Rosendahl nicht mehr um das Training der Leichtathleten kümmern; die anderen ÜL versuchen die Gruppe durch Vertretungen aufzufangen.

Auf die Läufergruppe ist Verlaß; Karin Hoolmann (5 erste, 2 zweite und 3 dritte Plätze), Carolin van Embden (4 x 1., 1 x 2. und 1 x 3.), Marianne Hoolmann (2 x 1., 1 x 2. und 2 x 3.), Ursel Daubner (1 x 1.) und Dieter van Embden (1 x 1. und 1 x 3.) sind wieder die Garanten für Eltener Erfolge. Außerdem gibt es gute Plazierungen bei den Kreis-Crossmeisterschaften: Carolin van Embden 1., Dieter van Embden 2. und Karin Hoolmann 3.

Der 17. Grenzlauf sieht eine Rekordbeteiligung von 225 Startern(innen).

Die 1. Herrenmannschaft kann leider den Abstieg aus der Tennis-Bezirksliga nicht verhindern.

1994

Am 1.1.94 hat der TV Elten nur noch 526 Mitglieder; der Rückgang ist fast ausschließlich auf den Rückgang in der Tennisabteilung zurückzuführen.

Jürgen Wennekers legt sein Amt als Leiter der Tennisabteilung nieder. Da kein Nachfolger gefunden wird, übernimmt der Vorsitzende des TV 21 diese Aufgabe zusätzlich. Die Jugendabteilung hat nach dem Weggang von Christian Ohm einen „Knick“ bekommen, den seine Nachfolger nicht gerade biegen können.

Es können deshalb keine Jugendmannschaften gemeldet werden. Stephan Daubner erklärt sich zur Mitarbeit im Jugendbereich bereit. Durch Umstrukturierung der Klassen bei den Tennis-Bezirksmeisterschaften spielt die 1. Herrenmannschaft jetzt in der Bezirksklasse B. Neben dem Selbstläufer „Siggi-Rohra-Cup“ wird erstmals das Mixed-Turnier um den „ALWIT-Cup“ ausgetragen.

An den Leichtathletik-Vereinsmeisterschaften nehmen nur 29 Mitglieder teil.

Die Sportabzeichen-“Familie

Durch den Weggang von Vater und Tochter van Embden sind der Läufergruppe starke Leistungsträger verloren gegangen. Dennoch kann sie durch Karin Hoolmann vier 1. und zwei 2. Plätze erringen, davon die beiden zweiten Ränge bei den Kreismeisterschaften.

Der 18. Grenzlauf setzt mit einer ähnlichen Beteiligung wie im Vorjahr (230) wieder ein Zeichen der Kontinuität in der Arbeit des Laufwarts.

1995

Jutta Jansen scheidet aus beruflichen Gründen als ÜL aus; Conny Schulze kann stattdessen gewonnen werden.

Um vor allem Jugendlichen ein breit gefächerteres Angebot geben zu können, wird eine Basketballabteilung ins Leben gerufen, die diesen Sport hobbymäßig betreiben soll. Thomas Bratke übernimmt das Training für die Jugendlichen, während Sabine Wissing die Schüler(innen) betreut. Der Zulauf – vor allem von Schülern – ist enorm groß.

Die Leichtathletikgruppe, in der zahlreiche Asylbewerberkinder gratis als Gäste aktiv waren, ist auseinander gefallen. Ein erneuter Aufbauversuch scheint, aussichtslos, nachdem auch die Pläne, die Schulsportanlage in eigener Regie zu verbessern, wegen der Baumaßnahmen in diesem Bereich und wegen des Zugangs zum Kindergarten nicht mehr zu verwirklichen sind.

Den bisher absoluten Tiefpunkt erreicht die LA-Vereinsmeisterschaft mit 18 Aktiven (und beinahe ebenso vielen Kampfrichtern). Es wird beschlossen, 1996 noch einen letzten Versuch zu starten und bei ähnlich schwacher Beteiligung die Veranstaltung abzusetzen.
Auf gleich bleibend hohem Niveau findet der 19. Grenzlauf mit 230 Teilnehmern statt.

Start der Hauptklasse zum Volkslauf

Die Tennisanlage erhält eine automatische Bewässerungsanlage. Leider können weder eine Damenmannschaft noch Junioren oder Juniorinnen zu den Tennismeisterschaften gemeldet werden. Von den 4 gemeldeten Mannschaften steigen die Senioren und die 2. Herren ab; die Jungsenioren steigen in die B-Klasse, die 1. Herren erneut in die A-Klasse auf.

1996

Zu Beginn des Jubiläumsjahres verzeichnet der TV 21 Elten einen leichten Aufwärtstrend. Die Mitgliederzahl steigt auf 563, davon sind 200 Jugendliche.

Irene Brenger wird Nachfolgerin von Willi Rosendahl in der Funktion des Schatzmeisters.

Geschwächt durch den Weggang zweier Leistungsträger aus der Tennismannschaft der 1. Herren, verzichten diese auf den Aufstieg und starten in der B-Klasse. Die Senioren schaffen ungeschlagen den direkten Wiederaufstieg in die D-Klasse.

Der „Siggi-Rohra-Cup“ findet unter neuer Rekordbeteiligung statt.

Willi Rosendahl will versuchen, gemeinsam mit Boris Hemmerle neuen Schwung in die Jugend zu bringen. Mit Christian Ohm als alten / neuen Trainer bestehen gute Aussichten.

Dem Mitgliederschwund in der Tennisabteilung soll mit dem Angebot eines Beitritts ohne Aufnahmegebühren bis Ende des Jahres entgegengewirkt werden.

Eine neuerliche Enttäuschung bei den LA-Vereinsmeisterschaften bleibt dem TV erspart, die Veranstaltung wird wegen schlechten Wetters abgesagt.